Aivars Kalejs

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Aivars Kalejs
Organist an der Neuen St.-Gertrud-Kirche und im Dom zu Riga.


   Kalejs (* 1951) studierte Orgel mit Prof. Nikolajs Vanadzins (1977) und Komposition mit Prof. Adolfs Skulte (1974) an der Musikhochschule in Lettland.

   Als international anerkannter und gefragter Konzertorganist hat Kalejs bis heute an mehr als 17 internationalen Orgelfestivals in Belgien, Italien, Deutschland, Dänemark, USA, Estland und anderen europäischen Ländern teilgenommen. Konzerttournéen führen ihn auch nach Japan (2001).

   Er ist ständiger Organist des Dom-Knabenchores sowie des lettischen Rundfunkchors.

   Bis heute hat er sechs Solo-CDs aufgenommen und an weiteren 15 CD-Aufnahmen teilgenommen, darunter zusammen mit dem Knabenchor des Doms zu Riga, dem lettischen Rundfunkchor, mit den Chören Ave Sol, Sacrum, Latvija, Kamer, mit den Sängern I.Galante, R.Harnes (USA), K.Stobeus (Schweden) sowie der Flötistin I.Urbane.

   Als Komponist schreibt er nicht nur Werke für Orgel, sondern auch für verschiedene Gattungen. Als Autor schreibt er Artikel über Orgelmusikgeschichte für Musiklexika wie MGG und für andere Fachzeitschriften.
 

Pressestimmen

Coburger Tageblatt
schreibt am 15.04.2002

Mit packender Intensität
Aivars Kalejs (Riga) gestaltete begeisterndes Orgelkonzert in Heilig Kreuz”
von Jochen Berger

“... Zum Höhepunkt des Konzertes geriet dann Aivars Kalejs’ Interpretation seiner 1992 entstandenen Komposition Via dolorosa, die den unter sowjetrussischer Herrschaft nach Sibirien vertriebenen Letten gewidmet ist. In getragenem, meditativem Tonfall steigert sich die zunächst stille Intensität des Ausdrucks über einer leise pochenden Pedalstimme zu schmerzlicher Expressivität.

.... Den Abschluss bildete dann eine Uraufführung. Eigens für den Coburger Orgelzyklus schuf Aivars Kalejs sein Orgelwerk Les Anges, eine Hommage an Olivier Messiaen, die im Duktus durchaus an den 1992 verstorbenen französischen Komponisten denken lässt und repetitive Elemente mit virtuosen Figurationen und hell funkelnden Klängen verbindet. Ausdauernder begeisterter Beifall wurde schließlich noch mit einer Zugabe belohnt -einer Improvisation über eine Melodie (“I Will Wait for You”) des erfolgreichen französischen (Filmmmusik-) Komponisten Michel Legrand.”



Neue Presse Coburg schreibt am 15.04.2002

Bisher fremde lettische Komponisten begeistern Publikum”
von Detlef Gröger

...  Der Orgelmeister brachte zum Schluss noch zwei seiner Werke selbst zum Vortrag: Via dolorosa: ein Werk, das den in die Deportation getriebenen Letten, die dort in den dunklen Kapiteln des Zweiten Weltkrieges umkamen, gewidmet ist. Kompositionstechnisch erlebten die Zuhörer einen Zug von Menschen, die aus der Ferne immer näher kommen, um ihnen endlich in der Mitte des Stückes auf dem Höhepunkt zu begegnen und wieder im Unbekannten zu verschwinden. Das war ergreifend ! Die Uraufführung Les Anges beendete den offiziellen Teil und wurde in Hommage an Messiaen für den Orgelzyklus von Kalejs komponiert....”




Konzert-Termine 2002

03.05.2002, Luxembourg (Dudelinje)
05.05.2002, Basel
07.05.2002, Stockach (Bodensee Festival)
09.05.2002. Dirnborn (Bodensenn Festival)
12.05.2002, Kornthal / Stuttgart, Christuskirche
24.08.2002, Itzehoe, St. Laurentius, 18:00 Uhr
25.08.2002, Lübeck, Lübecker Dom
26.08.2002, Neuenkirchen (bei Itzehoe)
28.08.2002, Hamburg
30.08.2002, Barsinghausen (bei Lübeck)
31.08.2002, Kassel
04.09.2002, Sylt, St. Severin, 20:15 Uhr
05.09.2002, Bad Oldesloe


Seitenanfang     Zurück       Stand: 16. April 2002

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