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Schon mit sechs Jahren komponierte er Lieder und Klavierstücke, 1846 gab er sein erstes öffentliches Konzert in der Salle Pleyel in Paris.
1852 wurde er Organist an der Eglise Ste.Marie, später an der Madeleine. In diesem Jahr lernte er auch Liszt kennen, der musikalisch nachhaltigen Einfluss auf ihn ausübte und mit dem ihn eine tiefe Freundschaft
verband. Seine erste und zweite Sinfonie (1853 und 1857
uraufgeführt) fanden ersten Beifall. 1861-1865 war er Lehrer für Klavier an der Ecole Niedermeyer, wo Fauré zu seinen Schülern gehörte. Unter dem Einfluss seines Freundes Auber entstanden Opern (Le Timbre d’Argent (1864-65) und Samson und Dalila (1868), die erst 1877 zur Aufführung gelangten. Er gründete nach dem deutsch- französischen Krieg 1870 mit Romaine Bussine die Société Nationale de Musique (Mitglieder u.a. César Franck, Ernest Chausson, Edouard Laló, Vincent d’indy und Gabriel Fauré), um beim französischen Publikum das Interesse für eine nationale Instrumentalmusik wach- zurufen. Seine Kompositionen diesbezüglich waren die symphonischen Dichtungen Le Rouet d’Omphale (1872), Phaëton (1873), Danse macabre (1874) und La Jeunesse d’Hercule (1877).
Dennoch vertrat er keine modernen Ideen wie z.B. Debussy, sondern wollte seine konservative Einstellung zur Musik bewahren. Er misstraute der
Inspiration als Grundlage kompositorischen Schaffen
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